Brambrüeschbähnli

Man ist versucht zu sagen, sie ächzt sich seit Jahrhunderten den Pizoggel hinauf, die alte Brambrüeschbahn. In Primarschulzeiten beförderte sie uns Goofa zum Skifahren hoch über die Churer Dächer, später wurden die Holzlatten gegen ordentliche Six- bzw. Zehnerpacks getauscht. Das Ziel waren dann meist auch nicht mehr die verschneiten Brambushänge, sondern die Jehli-, Edelweiss-, Häck- und Knüde-Hütten mit ihrem unerreicht patschifig-durstigen Flair. Zu Polterabenden, Geburtstagsfeten, Silvesterschmäusen, Englischen Cupfinals und anderen spontanen Gemütlichkeiten hat sie uns liebevoll hinaufgetragen, die alte Knatter-Bahn. Da bekam man schon mal Hennahut, der schönen Aussicht wegen oder vor Schiss. Auch das Weihachtsschlittelpläuschli über die tiefverschneiten Skipisten ist noch in bester Erinnerung, wo wir fast verreckten vor lachen, als es uns doch im sogenannten Österreicherloch so saumässig verspickt hat, Grinds voraa in die Schneehaufen aus Watte.

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